Call for Papers DMEA 2027
Gestalten Sie das Digital Health Programm mit!
Gestalten Sie die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung mit!
Die DMEA ist das Herzstück der digitalen Health-Community: ein lebendiges Netzwerk aus Expertinnen und Experten, Organisationen und Entscheidungsträgern, die den Austausch fördern und die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens vorantreiben. In einer Zeit, in der Interoperabilität, KI, Cybersicherheit, Fachkräftemangel und regulatorische Dynamik entscheidende Themen sind, gewinnt die Zusammenarbeit über Branchengrenzen hinweg mehr Bedeutung denn je. Genau hier setzt der Call for Papers DMEA 2027 an offener, vielfältiger und praxisnäher.
Call for Papers!
Reichen Sie jetzt Ihr Paper ein und nehmen Sie aktiv an der DMEA teil.
Auf einen Blick
- Werde Teil: Reiche dein Thema beim Call for Papers ein und werde Teil des DMEA-Programms.
- Format: Ob Vortrag, Seminarthema oder Panel, bewirb Dich am Call Papers DMEA
- Dauer: Call for Papers dauert vom 1. Juli bis zum 22. September 2026.
- Ihre Themen im Fokus: 8 Schwerpunktthemen mit jeweils bis zu 5 Unterthemen bieten Raum für Ihre Expertise.
- Mitgestalten statt zuschauen: Alle Akteure des Gesundheitswesens sind eingeladen, die Zukunft der digitalen Gesundheit aktiv mitzugestalten.
- Innovation trifft Praxis: Gesucht werden inspirierende und praxisnahe Beiträge mit echtem Mehrwert.
- Vielfalt erwünscht: Ob wissenschaftlicher Vortrag oder wissensvermittelnder Praxisbeitrag, Ihre Perspektive zählt.
- Wild Card: Dein Thema findet in keinem Format und keinem Schwerpunkt Platz?
Nutze die Wild Card und bring deine Idee auf die DMEA-Bühne. - Qualität im Mittelpunkt: Die finale Auswahl und Programmgestaltung erfolgt durch eine unabhängige Programmjury.
- Rückmeldung zu ihrer Einreichung: Ab Januar 2027
DMEA 2027 Themenschwerpunkte!
- KI in der Regelversorgung & klinische Skalierung
- Generative, agentische & robotische KI im Gesundheitswesen
- AI Act, Regulierung & klinische Haftungsfragen
- Evidenz, Outcome & Datenqualität von medizinischer KI
- Business Modelle & Nachhaltigkeit von KI im Gesundheitswesen
Sessionbeschreibung
Künstliche Intelligenz eröffnet dem Gesundheitswesen neue Möglichkeiten und wird bereits in zahlreichen Pilotprojekten erfolgreich eingesetzt. Nun gilt es, diese Potenziale in die Breite zu tragen: Welche Lösungen schaffen den Sprung in die Regelversorgung und welche Erfolgsfaktoren sind entscheidend, um eine nachhaltige Implementierung zu ermöglichen?
Gesucht werden Best Practices, wissenschaftliche Erkenntnisse und Praxisberichte, die zeigen, wie KI bereits heute erfolgreich im klinischen Alltag eingesetzt wird, von ambienter Dokumentation über agentische KI bis hin zu robotischen Assistenzsystemen. Im Fokus stehen außerdem regulatorische Anforderungen wie der AI Act, der Nachweis der Wirksamkeit, Fragen der Finanzierung sowie Strategien, um Behandelnde und Mitarbeitende bei diesem Veränderungsprozess einzubinden.
Reichen Sie Ihr Thema ein und diskutieren Sie mit führenden Expertinnen und Experten, wie aus vielversprechenden Pilotprojekten skalierbare, nachhaltige und vertrauenswürdige KI-Lösungen für die Gesundheitsversorgung von morgen werden.
Leitfragen für Einreichende
- Welche KI-Anwendungen sind heute in der deutscher Regelversorgung produktiv eingesetzt & mit welchem Outcome?
- Was unterscheidet ambiente Dokumentation, agentische und robotische KI im Arbeitsalltag und wo bietet sie einen echten Mehrwert?
- Wie verändert der AI Act die Marktreife klinischer KI?
- Welche Geschäftsmodelle haben sich als tragfähig erwiesen, um KI-Anwendungen unabhängig von projektbezogenen Fördermitteln nachhaltig zu finanzieren?
- Wer trägt die Verantwortung, wenn eine KI eine falsche Empfehlung gibt?
- Wie lösen wir das Daten-Bias-Problem in deutschen Versorgungsdaten?
- Digitale Souveränität & sichere Gesundheitsinfrastrukturen
- EUDI-Wallet & Digitale Identitäten
- Identity Management & vertrauenswürdige Patientendatenräume
- EHDS & GDNG – Umsetzung in der Versorgungsrealität
- Interoperabilität & Telematikinfrastruktur (TI)
Sessionbeschreibung
EHDS und GDNG schaffen die regulatorischen Rahmenbedingungen für die digitale Gesundheitsversorgung. Im Mittelpunkt dieses Themenschwerpunkts steht die praktische Umsetzung und das Zusammenspiel von Datennutzung, Interoperabilität und digitaler Souveränität. Im Fokus stehen Ansätze, die durch eindeutige Identitäten, sichere Infrastrukturen und vertrauenswürdige Datenflüsse einen spürbaren Mehrwert für die Versorgung schaffen.
Gesucht werden Praxisberichte und Best Practices, die zeigen, wie Leistungserbringer:innen und Patient:innen bereits heute von einer souveränen Datennutzung profitieren. Ebenso stehen Strategien im Mittelpunkt, mit denen angesichts wachsender Cyberrisiken Vertrauen durch technologische Souveränität und IT-Sicherheit, insbesondere im Kontext von NIS2 gestärkt wird.
Willkommen sind Einreichungen, die veranschaulichen, wie Datenfluss, Identitätsmanagement und IT-Sicherheit erfolgreich ineinandergreifen und so die Grundlage für eine zukunftsfähige digitale Gesundheitsversorgung schaffen.
Leitfragen für Einreichende
- Wie weit ist Deutschland beim EHDS im europäischen Vergleich?
- Welche Sekundärnutzungs-Use-Cases scheitern an Governance?
- Wie wird Interoperabilität zwischen den zentralen Bausteinen der digitalen Gesundheitsversorgung sichergestellt – Von GDNG und EHDS bis zu ePA, EUDI-Wallet und TI?
- Was genau meint digitale Souveränität – Datenstandort, Cloud-Kontrolle, Code, Betrieb?
- Wie verändert NIS2 Lieferanten-Pflichten, Recovery und Versorgungsresilienz im Krisenfall?
- Welche Angriffswege und Methoden bestimmen die Bedrohungslage in den Jahren 2026 & 2027?
- Sektorenübergreifende Versorgung & integrierte Versorgungspfade
- Digitale Notfall- und Primärversorgung (116117) als Anwendungsbeispiel
- Interoperable IT-Architekturen über ambulante, stationäre, pflegerische und rehabilitative Versorgung hinweg
- ePA & digitale intersektorale Kommunikation
- Telemedizin, Hybrid-DRG & neue Versorgungsmodelle
Sessionbeschreibung
Die sektorenübergreifende Versorgung ist seit Jahren ein zentrales Ziel des deutschen Gesundheitswesens. Doch 2027 geht es nicht mehr nur um Visionen, sondern um konkrete Lösungen. Am Beispiel der digitalen Notfall- und Primärversorgung (116117) wird deutlich: Bürgerinnen und Bürger erleben im Akutfall keine getrennten Versorgungssektoren, sie erwarten eine nahtlose Versorgung aus einer Hand.
Gesucht werden Praxisbeispiele, innovative Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, wie ambulante Versorgung, Krankenhäuser, Pflege und Rehabilitation mittels digitaler Angebote erfolgreich miteinander verzahnt werden. Welche digitalen Strukturen, Prozesse und Governance-Modelle schaffen einen durchgängigen Versorgungspfad? Welche Erfahrungen wurden bereits gesammelt und welche Herausforderungen gilt es noch zu meistern?
Reichen Sie Ihr Thema ein und zeigen Sie, wie sektorenübergreifende Versorgung in der Praxis funktioniert, mit konkreten Lösungsansätzen, übertragbaren Best Practices und Impulsen für die Gesundheitsversorgung der Zukunft.
Leitfragen für Einreichende
- Wie digitalisiert sich die Notfall- und Primärversorgung (116117, Ersteinschätzung, Terminsteuerung) als Leitcase der Sektorenüberwindung?
- Wo ist Sektorenüberwindung 2027 real (Hybrid-DRG, MVZ, intersektorale Verträge)?
- Welche IT-Architekturen tragen die Verzahnung zwischen ambulanter, stationärer, pflegerischer und rehabilitativer Versorgung hinweg?
- Welche Rolle spielt die ePA in der intersektoralen Kommunikation 2027?
- Wie verändern Tele-Kooperationen die Sektoren-Grenzen tatsächlich?
- UX, Spracherkennung & intelligente Assistenzsysteme in der Pflege
- Controlling, Wirtschaftlichkeit & Steuerung digitaler Gesundheitsprozesse
- Digitalisierung der Gesundheitsfachberufe & Arbeitsentlastung
- KI-gestützte Pflegedokumentation & regulatorischer Rahmen
- Digitale Adoption, Kulturwandel & Change Management im Gesundheitswesen
Sessionbeschreibung
Die Digitalisierung im Gesundheitswesen entscheidet sich nicht allein an neuer Technologie, sondern daran, ob sie den Arbeitsalltag von Gesundheitsfachberufen tatsächlich verbessert. Pflegekräfte, Hebammen und weitere Gesundheitsberufe stehen vor den größten personellen Herausforderungen, gleichzeitig verfügen sie häufig über die geringsten Ressourcen für digitale Innovationen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt deshalb nicht nur in der Technik, sondern vor allem in einer nutzerzentrierten Gestaltung, einer hohen Akzeptanz und einem erfolgreichen Change Management.
Gesucht werden Praxisbeispiele, innovative Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, wie digitale Lösungen Gesundheitsfachberufe nachhaltig entlasten. Im Fokus stehen unter anderem User Experience (UX), Spracherkennung, smarte Assistenzsysteme und digitale Werkzeuge ebenso wie Strategien für Kulturwandel, Adoption und Veränderungsmanagement. Wie können Controller, Führungskräfte und Gesundheitsfachberufe gemeinsam digitale Transformation erfolgreich gestalten?
Reichen Sie Ihr Thema ein und zeigen Sie, wie Digitalisierung dort Wirkung entfaltet, wo sie am dringendsten benötigt wird, im Arbeitsalltag der Gesundheitsfachberufe. Gesucht werden übertragbare Best Practices, innovative Ansätze und konkrete Erfahrungen, die den Wandel erfolgreich gestalten und die Versorgung nachhaltig stärken.
Leitfragen für Einreichende
- Wo würden Pflege-DiGAs heute Versorgungs-Mehrwert liefern?
- Wie senken UX, Spracherkennung und Gadgets (Wearables, Point-of-Care) die Dokumentationslast der Gesundheitsfachberufe nachweisbar?
- Wovon hängt der Erfolg der Digitalisierung ab – von Kulturwandel, Führung oder Fachkräften? Und wie gelingt es, die Menschen dabei mitzunehmen?
- Wie sieht die Zusammenarbeit zwischen KIS, Pflegedokumentation und dem Medizinischen Dienst im Jahr 2027 aus?
- Welche Rolle spielen Wohlfahrtsverbände als digitale Träger?
- Wie verändert KI die Pflegedokumentation ethisch und regulatorisch?
- Patientenzentrierte digitale Gesundheitsversorgung & ePA
- Nutzerorientierte Innovation & Partizipation im Gesundheitswesen
- Digitale Selbstwirksamkeit & Gesundheitskompetenz
- Patient Empowerment durch digitale Tools & Datenzugang
- Digitale Gesundheitslösungen in der Versorgungsrealität
Sessionbeschreibung
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens entfaltet ihren Nutzen erst dann, wenn sie bei den Menschen ankommt. Patientinnen und Patienten sollen nicht nur Empfänger digitaler Angebote sein, sondern ihre Gesundheit aktiv mitgestalten können. Digitale Selbstwirksamkeit, Gesundheitskompetenz und die elektronische Patientenakte (ePA) bilden dabei zentrale Bausteine für mehr Transparenz, Eigenverantwortung und eine patientenzentrierte Versorgung.
Gesucht werden Praxisbeispiele, innovative Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, wie digitale Lösungen die Gesundheitskompetenz stärken, die aktive Beteiligung von Patientinnen und Patienten fördern und die Nutzung der ePA mit echtem Mehrwert ermöglichen. Im Fokus stehen Ansätze, die Selbstbestimmung fördern, digitale Hürden abbauen und den Menschen befähigen, informierte Entscheidungen für die eigene Gesundheit zu treffen.
Reichen Sie Ihre Session ein und zeigen Sie, wie digitale Innovationen den Alltag der Bürgerinnen und Bürger spürbar verbessern. Gesucht werden Best Practices, übertragbare Erfahrungen und zukunftsweisende Konzepte, die deutlich machen, woran Menschen den Fortschritt der digitalen Gesundheitsversorgung konkret erkennen und erleben können.
Leitfragen für Einreichende
- Wie funktioniert die ePA aus Patientensicht 2027?
- Wie können wir Menschen befähigen, digitale Angebote selbstbestimmt zu nutzen – statt sie nur zu konsumieren?
- Welche Bedeutung hat Gesundheitskompetenz für die Akzeptanz digitaler Lösungen?
- Wie übersetzen wir medizinische Infos so, dass Patienten handeln können?
- Welche Modelle für die Nutzung von Patientendaten (Patient-Generated-Data-Modelle) funktionieren in der Praxis?
- Wo sind Patientenvertretungen heute wirksam – und wo nicht?
- (Inhouse-)Investement in Digital Health
- Nachhaltige Geschäftsmodelle & Digital-Health-Ökonomie
- Skalierung, Mergers & Acquisitions & Exit-Strategien im Digital Health Markt
- Translation von Innovation in die Regelversorgung
- Konsolidierung des Digital-Health-Marktes & Investmenttrends
Sessionbeschreibung
Innovationen entstehen nicht allein durch gute Ideen, Ihr Erfolg entscheidet sich daran, ob sie den Weg in die Versorgung finden und langfristig wirtschaftlich tragfähig sind. Im Fokus des Digital-Health-Marktes stehen weniger Finanzierung und Wachstum um jeden Preis, sondern belastbare Geschäftsmodelle, erfolgreiche Translation und die nachhaltige Umsetzung innovativer Lösungen.
Gesucht werden Praxisbeispiele, wissenschaftliche Erkenntnisse und Erfahrungsberichte, die zeigen, wie Forschung zu marktfähigen Produkten wird und Innovationen den Sprung in die Regelversorgung schaffen. Im Mittelpunkt stehen nachhaltige Geschäftsmodelle, erfolgreiche Ausgründungen, Innovationen aus Krankenhäusern und Versorgungseinrichtungen ("Home-brew Innovation"), Kooperationen zwischen Wissenschaft, Versorgung und Wirtschaft sowie realistische Strategien für Skalierung und Exits.
Reichen Sie Ihre Session ein und zeigen Sie, wie aus innovativen Ideen nachhaltige Lösungen für das Gesundheitswesen entstehen. Gesucht werden Best Practices, Erfolgsfaktoren und Learnings, die verdeutlichen, wie digitale Innovationen wirtschaftlich erfolgreich werden und gleichzeitig einen messbaren Mehrwert für die Gesundheitsversorgung schaffen.
Leitfragen für Einreichende
- Wo sind realistische Exits für Digital-Health-Start-Ups 2027?
- Welche Geschäftsmodelle sind auch ohne Förderprogramme, beispielsweise den KHZG oder den Innovationsfonds, nachhaltig tragfähig?
- Wie bewerten europäische Venture Capitalists den Investitionsstandort Deutschland 2027?
- Welche Rolle spielt strategisches Mergers & Acquisitions in der Konsolidierung?
- Was lernt der Markt aus Insolvenzen und Down-Rounds?
- Digitale Transformation der Sozialwirtschaft 2027
- Finanzierung digitaler Sozial- und Gesundheitslösungen
- Wohlfahrtsverbände & doppelte Transformation (Digital + Fachkräfte)
- Eingliederungshilfe & Digitalisierung (BTHG / Teilhabe)
- Intersektorale Versorgung & Sozialstaatliche Innovation
Sessionbeschreibung
Die Digitalisierung endet nicht an den Grenzen von Krankenhäusern und Arztpraxen. Wohlfahrtsverbände, Sozialleistungsträger und Kostenträger übernehmen einen wesentlichen Teil der Gesundheits- und Sozialversorgung und stehen gleichzeitig vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen den digitalen Wandel gestalten und dem Fachkräftemangel begegnen. Gleichzeitig gewinnen Prävention, soziale Teilhabe und niedrigschwellige digitale Zugänge für Bürgerinnen und Bürger zunehmend an Bedeutung.
Gesucht werden Praxisbeispiele, innovative Konzepte und wissenschaftliche Erkenntnisse, die zeigen, wie Digitalisierung die Gesundheits- und Sozialversorgung nachhaltig verbessern kann. Im Fokus stehen unter anderem digitale Zugänge für Patientinnen und Patienten, medienbruchfreie Antrags- und Verwaltungsprozesse, Präventions- und Bonusprogramme, digitale Lösungen im Bereich Rehabilitation und Rente sowie neue Finanzierungs- und Kooperationsmodelle zwischen Wohlfahrtsverbänden, Kostenträgern und weiteren Akteuren des Sozialstaats.
Reichen Sie Ihr Thema ein und bringen Sie neue Perspektiven auf die DMEA. Gesucht werden Best Practices und zukunftsweisende Ansätze, die zeigen, wie Digitalisierung soziale Teilhabe stärkt, Versorgung sektorenübergreifend verbessert und den Sozialstaat fit für die Zukunft macht.
Leitfragen für Einreichende
- Welche Digitalisierungs-Strategien verfolgen die großen Wohlfahrtsverbände 2027?
- Welche Finanzierungslogik braucht Digitalisierung in der Sozialwirtschaft?
- Wie können Klinik-IT-Hersteller in den Sozialwirtschafts-Markt eintreten?
- Welche Rolle spielen Sozialbanken und Investitions-Programme?
- Welche Veränderungen bringt die Digitalisierung für die Eingliederungshilfe mit sich?
- Globale Innovationen & digital unterstützte Versorgungsmodelle
- Internationale Standards, Interoperabilität & Gesundheitsdatenräume
- Künstliche Intelligenz & digital unterstützte Gesundheitsversorgung im globalen Vergleich
- Grenzüberschreitende Kooperationen & Public-Private-Partnerships
- Resiliente Gesundheitssysteme, nationale Sicherheit & globale Regulierungs- und Zulassungskoordination
Sessionbeschreibung
Digital Health Innovationen entstehen nicht im nationalen Alleingang. Internationale Regulierung, globale Koordination und grenzüberschreitende Kollaboration und gemeinsame Datenräume bestimmen zunehmend, wie resiliente und effektive Gesundheitsversorgung gestaltet wird.
Dieses Themenfeld blickt bewusst über die übrigen Programmschwerpunkte hinaus und bündelt alles, was die internationale Perspektive der DMEA prägt – von Künstlicher Intelligenz und Dateninfrastrukturen über Patient Empowerment, Fachkräfte und Prävention bis zu globalen Lieferketten und Gesundheits- und Sicherheitspolitik.
Gesucht werden Sessions, die inspirieren: Sie zeigen, was Gesundheitssysteme weltweit voneinander lernen können, wie internationale Zusammenarbeit gemeinsame Herausforderungen löst – und welche Impulse daraus für Deutschland, Europa und die Welt entstehen.
Leitfragen für Einreichende
- Welche internationalen Entwicklungen, Best Practices oder Partnerschaften prägen die digitale Gesundheitsversorgung der kommenden Jahre – und was bedeutet das für Deutschland, Europa und globale Partner?
- Wie verbessern internationale Zusammenarbeit, gemeinsame Standards und grenzüberschreitende Innovationen Versorgung, Datennutzung, KI, Interoperabilität oder Patientenzentrierung nachhaltig?
- Welche Erfahrungen aus anderen Gesundheitssystemen lassen sich übertragen – und wo braucht es neue, gemeinsame Lösungen statt nationaler Einzelwege?
- Welche technologischen, regulatorischen oder gesellschaftlichen Trends reichen über die bestehenden Programmschwerpunkte hinaus und prägen die nächste Generation digitaler Gesundheitsversorgung?
- Wie bringen Politik, Versorgung, Wissenschaft, Wirtschaft und internationale Organisationen Innovationen gemeinsam schneller in die Praxis – für ein resilientes, vernetztes Gesundheitssystem?
Kontakt für Rückfragen
Haben Sie Fragen rund um den Call for Papers der DMEA 2027? Kontaktieren Sie uns gerne.
Oder finden Sie hier die Häufig gestellten Fragen zum Call for Papers der DMEA 2027.
Programmgremien
Das Programm des DMEA Kongresses wird gemeinsam vom Programmvorsitz und Programmbeirat gestaltet. Beide Gremien bündeln Expertise aus Versorgung, Wissenschaft, Industrie und Politik, identifizieren zentrale Branchenthemen und entwickeln innovative Formate. So entsteht ein zukunftsorientiertes Programm, das aktuelle Trends aufgreift, Wissen vermittelt und praxisnahe Impulse für die digitale Transformation im Gesundheitswesen setzt.
Häufig gestellte Fragen zum Call for Papers
Der Call for Papers der DMEA richtet sich an alle Akteure der Gesundheitswirtschaft sowie angrenzender Branchen. Gesucht werden innovative, praxisnahe und zukunftsweisende Beiträge, die neue Impulse für die digitale Gesundheitsversorgung setzen.
Der Call for Papers für die DMEA 2027 beginnt am 1. Juli 2026 und endet am 22. September 2026.
Die Nachfrage nach Vortragsplätzen ist hoch, regelmäßig erhalten wir mehr Einreichungen, als im Programm berücksichtigt werden können.
Sollten alle Kongress-Sessions und Seminare bereits belegt sein, Ihre Einreichung jedoch von der Programmjury sehr positiv bewertet werden, prüfen wir alternative Platzierungsmöglichkeiten im Programm.
Eine Option kann die Teilnahme an einem Panel sein. In diesem Fall halten Sie keinen klassischen Vortrag, sondern diskutieren gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten ein aktuelles Thema.
Die Key Facts der verschiedenen Programmformate
Kongressprogramm
- Dauer einer Kongress-Session: maximal 60 Minuten
- Anzahl der Vorträge pro Session: in der Regel 3 Präsentationen
- Vortragsdauer: maximal 10–15 Minuten pro Beitrag
- Sprachen: Deutsch und Englisch
- Referierende: maximal 2 Referierende pro Vortrag (10–15 Minuten)
- Sessiongestaltung: Die finale Zusammenstellung und Gestaltung der Session obliegt den jeweiligen Sessionverantwortlichen.
Seminare:
- Länge eines Seminars: max. 180 Minuten
- Anzahl der Präsentationen pro Session: 3
- Dauer eines Vortrags: 15–30 Minuten
- Inhaltliche und organisatorische Abstimmung erfolgt mit den Sessionverantwortlichen
- Die finale Gestaltung der Session liegt in der Verantwortung der Sessionverantwortlichen
Panel
- Dauer: maximal 45 Minuten
- Format: moderierte Diskussionsrunde
- Besetzung: bis zu vier Panelistinnen und Panelisten
- Fokus: fachlicher Austausch und Diskussion, kein Einzelvortrag
- Moderation erfolgt durch die Sessionverantwortlichen
Wild Card
- Die Wild Card bietet eine Bühne für Themen ohne passenden Themenschwerpunkt oder Standardformat
- Offen für innovative, interdisziplinäre oder ungewöhnliche Einreichungen
- Format und Einordnung erfolgen flexibel durch das Programmteam bzw. die Programmjury
- Ziel: Sichtbarkeit für starke Inhalte jenseits klassischer Programmstrukturen
- Auswahl basiert auf inhaltlicher Qualität und Relevanz für die DMEA-Community
- Finale Zuordnung und Gestaltung erfolgen durch die Programmverantwortlichen
Die inhaltliche Gestaltung und somit auch die Auswahl der Vorträge für jede Session obliegen den jeweiligen Session-Verantwortlichen. Sie orientieren sich dabei an folgender Gewichtung:
- Praktischer Nutzen für die Anwender und Relevanz für die Session (25 %)
- Fachliche Qualität, Originalität und Innovationsgrad des Beitrags (Inhalte, Methodik, Rahmenbedingungen): 30 %
- Strukturierung, Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit des Abstracts (15 %)
- Ausreichende Berücksichtigung von regulatorischen und gesetzlichen Aspekten (15 %)
- Beitrag zur Internationalität und Diversität der Session (15 %)
Vorgaben zur Abstract-Gliederung
Umfang Abstract
Ihr Abstract muss zwischen 3.000 – 3.500 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen.
1. Titel
Der Titel des Abstracts soll den Inhalt so gut wie möglich wiedergeben.
2. Einleitung, Motivation und Fragestellung
In diesem Teil soll kurz eine Einleitung in das Thema sowie die Motivation zur Entwicklung beziehungsweise zum Einsatz der Software bzw. eines organisatorischen Verfahrens gegeben und eventuell Fragestellungen erläutert werden, die im Rahmen des Vortrages ggf. behandelt und beantwortet werden.
3. Material, Methoden und Werkzeuge
In diesem Teil sollen die für Analyse, Auswahl und Einführung bzw. Realisierung benutzten Methoden und Werkzeuge kurz vorgestellt werden..
4. Beschreibung der Lösung (Anwendungssoftware/ Applikation oder Umsetzungskonzept)
In diesem Teil soll die eingesetzte Anwendungssoftware/ Applikation beziehungsweise die wesentlichen für den Vortrag wichtigen Funktionen kurz beschrieben werden. Hier könnte auch eine kurze Übersicht des gesamten Funktionsumfanges eingearbeitet werden. Bei Vorträgen, welche konzeptionelle Ansätze vorstellen (z.B. Umsetzung- oder Organisationskonzepte), sind hier die entsprechenden Konzepte im Detail vorzustellen.
5. Ergebnisse, Erfahrungen und „lessons learned“
Ein wesentlicher Aspekt des Kongresses ist es, die Teilnehmer über bestimmte Themen beziehungsweise Erfahrungen beim Einsatz mit Softwareprodukten bzw. Dokumentations- und Organisationskonzepten zu informieren. Verbunden mit dieser Zielsetzung ist dieses Kapitel des Abstracts der Kern dessen, was in die Branche hinein kommuniziert werden soll. Jeder Zuhörer soll mit neuen Einsichten und Erfahrungen vom Kongress zurückkehren. In diesem Teil sollte also beschrieben werden, welcher Status aktuell durch den Einsatz der vorgestellten Lösung erreicht wurde, welche Erfahrungen bei Auswahl, Einführung und Betrieb gemacht wurden und welche „Lektionen“ dabei gelernt wurden: Was sollten andere Anwender, die ein ähnliches Projekt planen, unbedingt berücksichtigen? Denken Sie daran, dass Sie als Vortragende:r der/die Expert:in sind, der/die den Zuhörern bzw. Lesern bei der Bewältigung der vor ihnen stehenden Aufgaben mittels Ihres DMEA-Beitrags kompetent helfen will und kann.
6. Diskussion und Ausblick
In diesem Teil soll das Ergebnis bzw. das Erreichte selbstkritisch diskutiert werden und ein Ausblick auf die weitere Projektentwicklung beziehungsweise die weiteren Planungen gegeben werden.
Davon raten wir ab, da jede Einreichung gezielt auf ein spezifisches Kongressthema ausgerichtet sein sollte.
Die Teilnahme am Call for Papers der DMEA ist kostenfrei. Weder für die Einreichung eines Vortrags noch für dessen mögliche Aufnahme ins Programm fallen Gebühren an.
Vier Tipps für ein überzeugendes Abstract:
- Die vorgegebene Struktur beim Verfassen des Abstracts berücksichtigen.
- Den Inhalt gezielt auf den gewählten Themenschwerpunkt abstimmen.
- Auf werbliche Inhalte verzichten und stattdessen den wissenschaftlichen Fokus bzw. die Wissensvermittlung in den Vordergrund stellen.
- Den Vortrag praxisnah gestalten – Anwendervorträge sind besonders gefragt.
Sollte während des Einreichungsprozesses ein Problem auftreten, wenden Sie sich bitte an dmea@bvitg.de