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Rundgänge auf der DMEA 2022

DMEA Digitale Rundgänge

Rundgänge auf der DMEA 2022

Das bei Fachbesuchenden und Ausstellern beliebte Format findet zur DMEA 2022 wieder als Präsenzformat statt. Interessierte Fachbesuchende können sich live und vor Ort zu 10 ausgewählten Schwerpunktthemen informieren und dazu passende Unternehmen, deren Produkte, Leistungen und Ansprechpartner persönlich kennen lernen.

Key Facts zu den Rundgängen:

  • 10 ausgewählte Schwerpunktthemen
  • Kostenfreie Teilnahme für Fachbesuchende der DMEA
  • Besuch von max. 5 Stationen/Ausstellern pro Rundgang
  • max. 1 Präsentation pro Aussteller pro Thema
  • max. 8 Minuten Präsentationszeit pro Station/Aussteller
  • max. 60 Min. pro Rundgang
  • Platzierung der Stationen nach Buchungsschluss

Die 10 Schwerpunktthemen für die Rundgänge 2022

Der Erfolg einer medikamentösen Therapie hängt von vielen Faktoren ab. Neben dem richtigen Wirkstoff, der richtigen Dosis und der zeitlich korrekten Einnahme müssen auch unerwünschte Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Stoffen und vieles mehr beachtet werden. Hier kann die Digitalisierung helfen, dass ÄrztInnen, Pflegepersonal, ApothekerInnen und natürlich PatientInnen alles im Blick behalten und die Sicherheit des Medikationsprozesses von der Verschreibung über die Abgabe bis zur Anwendung verbessert werden kann. Digitale Lösungen können hier in allen Schritten des Therapieprozesses und in allen Sektoren unterstützen, und die Kommunikation zwischen allen Beteiligten optimieren. Beispiele für konkrete Anwendungen sind der eMedikationsplan und das eRezept.

Schlagwörter: AVTS, AMTS, Digital Solutions, Checks, Arzneimittelverordnungssicherheit, Arzneimitteltherapiesicherheit

Von der Patientenanamnese bis zur Verlaufsdokumentation von Krankheiten und Therapien – jeden Tag sammeln wir als Gesundheitswesen eine Vielzahl an Daten. Dadurch eröffnen sich unermessliche Potenziale, die Patientenversorgung zukunftsfähig und sicher zu verbessern.

Voraussetzung für die nachhaltige Verbesserung der Versorgung durch datengestützte Entwicklungen ist die Schaffung von rechtlich sicheren Rahmenbedingungen zur Datennutzung, nicht zuletzt aber auch die Bereitschaft der PatientInnen sensible Daten für Innovationen zur Verfügung zu stellen.

Schlagwörter: Datennutzung, Innovation, KI, Cloud, Big Data, Forschung, Entwicklung

Software, die PatientInnen immer bei sich tragen können und die somit Mehrwerte durch einer permanente Versorgungsunterstützung bieten können; diese Vorteile bieten die vom BfArM geprüften Digitalen Gesundheitsanwendungen, kurz DiGA. Seit 2020 haben alle gesetzlich Versicherten das Recht, sich diese kleinen Helfer verschreiben und von ihren Kassen bezahlen zu lassen. Dieser noch wachsende Markt watet mit Angeboten für verschiedensten Krankheitsbilder auf.

Neben diesen existieren auf dem 2. Gesundheitsmarkt eine Vielzahl weiterer Lösungen, die Innovation in alle Bereiche und Sektoren unseres Gesundheitswesens bringen wollen. Durch Nutzung von KI, Wearables und anderer Sensorik unterstützen auch diese Gadgets die Versorgung auf einer anderen Ebene.

Schlagwörter: Digitale Gesundheitsanwendungen, DiGA, Mobile Health, Apps, Wearables

Neben dem großen Markt für die Leistungserbringer entsteht zunehmend ein Patientenfokussiertes Angebot. Dieses zielt darauf ab, den PatientInnen Souveränität im Umgang mit ihren Erkrankungen zu vermitteln. Ob der Umgang mit Symptomen, die richtige Einschätzung und Reaktion auf unerwünschten Ausschlägen bei der Überprüfung der eigenen Vitalparameter oder einer aktiveren Einbindung in der Therapie. Die Ermächtigung der Patientin oder des Patienten verbessert nicht nur die Versorgung und vereinfacht die Behandlung, sondern schenkt den Betroffenen wieder mehr Lebensqualität.

Schlagwörter: Digitaler Patient, Patient Empowerment, Mitentscheidung, Teilhabe, Versorgungsprozess, Digitale Gesundheitsanwendungen, Gesundheitsversorgung

Die Aufbewahrungsfristen für Patientenakten liegen in der Regel bei 10 Jahren, bei chronischen Erkrankungen und/oder Strahlentherapien in der Regel sogar bei 30 Jahren. Dazu gehören neben Blutprodukten und Plasmaproteinen auch papierbasierte und bildgebende Dokumente (Pflegeberichte und -planungen, Röntgenaufnahmen, MRT, EKG etc.).

Die Datenmengen nehmen immer größere Ausmaße an, sodass aus Gründen der Rationalisierung und Ökonomie, die Archevierungen und Dokumentationen künftig in allen Einrichtungen des Gesundheitswesens in digitale Archivsysteme überführt werden müssen.

Schlagwörter: Digitalisierung, Dokumentation, Archivierung, Archivierungssysteme, Rationalisierung, Medizinische Ordnungssysteme

Die Digitalisierung in der Pflege verspricht hohe Potenziale. Eine schnelle und nutzenstiftende Dokumentation, effizientere Versorgungs- und Verwaltungsprozesse oder eine bessere Kommunikation mit dem interdisziplinären Team (z. B. ÄrztInnen, Physio- und ErgotherapeutInnen, Apotheken, etc.) sind nur einige Beispiele. Auch die Entlastung für pflegende Angehörige und die Möglichkeiten zur Teilhabe von zu Pflegenden, können durch die Digitalisierung deutlich verbessert werden. Dies macht die Digitalisierung der pflegerischen Versorgung zu einem der dynamischsten und relevantesten Zukunftsfelder.

Schlagwörter: Pflege, Digitalisierung, Digitale Pflege, Pflegeversorgung, Software, Systeme

An den Mehrwerten, die die elektronische Patientenakte, kurz ePA, für die Versorgung haben kann, zweifelt kaum noch jemand. Trotzdem befinden wir uns bei dem Einsatz dieser noch ganz am Anfang. Ein mehrwertschöpfendes Konzept ist hier nur möglich, wenn die PatientInnen eng mit den Leistungserbringenden zusammenarbeiten.

In ihren verschiedenen Ausbaustufen ist die Roadmap für die Kassen-ePA bereits vordefiniert. Aber auch andere Angebot versprechen zusätzliche Mehrwerte für die Versorgung zu liefern.

Schlagwörter: Digitalisierung, Elektronische Patientenakte, Patientendaten, ePA

Die interoperable Verknüpfung von verschiedenen Systemen der Medizintechnik und Gesundheits-IT stellt einen Schlüssel zur Verbesserung des Versorgungsalltags dar.

So sind Systeme zur automatisierten Datenerhebung und -übertragung, zur IT-gestützten Kapazitäts- und Prozessoptimierung oder telemedizinische Anwendungen im klinischen, wie im ambulanten Bereich nicht mehr wegzudenken, um eine zukunftsfähige und moderne PatientenInnenversorgung zu gewährleisten. Auch der Patient/ die Patientin trägt durch die eigenständige Erhebung von Gesundheitsdaten einen Beitrag zur Verbesserung der eigenen Versorgung und muss bei der Vernetzung mit bedacht werden.

Schlagworte: Medizintechnik, Gesundheits-IT, Interoperabilität, Steuerung, Prozesse, Telemedizin, Digitale Anwendungen, Versorgungsalltag

Um eine Interoperabilität in der Gesundheitsversorgung und Forschung in Deutschland erreichen zu können bedarf es den Einsatz von internationalen Standards. Syntaktische Standards (z.B. FHIR) sowie semantische Standards (z.B. SNOMED CT und LOINC) ermögliche in diversen Bereichen einen strukturierten und somit wiederverwendbaren Datenaustausch. So können Lösungen, die mit diesen Standards arbeiten, Mehrwerte für die Versorgung, Forschung aber auch für die Verwaltung bieten.

Schlagwörter: Interoperabilität, Standard, FHIR, SNOMED CT, LOINC, Schnittstellen, Austausch, Anwendungen

Ein überfülltes Wartezimmer oder ein langer Anfahrtsweg zur Hausarztpraxis könnten bald der Vergangenheit angehören. Telemedizinische Methoden finden einen zunehmend breiteren Einsatz in der Patientenversorgung in Deutschland – dies wird besonders durch die Covid-19 Pandemie verdeutlicht.

Von Telemedizin ist die Rede, wenn medizinische Leistungen über eine räumliche Entfernung hinweg angeboten werden kann. ÄrztInnen und PatientInnen aber auch BehandlerInnen untereinander können mit Hilfe von Informations- und Kommunikationstechnologie digitale Anwendungen, wie Apps, Videodienste oder Telekonsilplattformen nutzen, um miteinander in Kontakt zu treten und sich über die jeweilige Behandlung auszutauschen.

Schlagwörter: Telemedizin, Digitalisierung, Digitale Medizin, Gesundheits¬versorgung, Modernisierung, Digitale Transformation, Digitaler Patient

Buchungshinweise

  • Registrierte Aussteller der DMEA 2022 konnten einen Präsentationsslot (Station) buchen.
  • Die Buchungsperiode endete am 21. Februar 2022 – die Platzierung der einzelnen Stationen erfolgt nach Ablauf der Buchungsfrist.
  • Eine detaillierte Übersicht zu den einzelnen Rundgängen stellen wir Ihnen Mitte März 2022 zur Verfügung.

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Allgemeine Informationen

Kontakt
Timm-Joel Ruwwe
timm-joel.ruwwe@bvitg.de
T +49 30 206 2258-55

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